Die Idee

Es gibt so vieles, was Jung und Alt zusammen erleben können:

Gemeinsam vor Gott stehen, Gemeinde als Familie erleben, Beten und Singen

 

  • Der Gottesdienst wird zeitlich in zwei etwas gleich große Teile geteilt: im ersten Teil sind alle zusammen, im zweiten Teil sind Erwachsene und Kinder getrennt
  • Im ersten Teil (= FamZ im GD) tun wir all das gemeinsam, was Kinder und Erwachsene in der Gegenwart Gottes tun können: singen und Gott loben, Anteil geben und füreinander beten, Geld einsammeln, eine kreative Verkündigung erleben, die zu Herzen geht
  • Es ist weder so, dass die Kinder nur dabei sitzen und sich langweilen, noch so dass die Erwachsenen einer Kinderstunde beiwohnen
  • Die Wirkung in die Familien und in den Alltag hinein ist groß
  • Die Verkündigung wird von newcomern genauso verstanden wie von Grundschulkindern. Dabei ist sie weder platt noch kindisch, aber immer abwechslungsreich und kreativ (Methodenvielfalt)
  • Idealerweise wird das Thema der Familienzeit in der Predigt für die Erwachsenen fortgeführt und vertieft: der Gottesdienst bleibt eine Einheit
  • Auch die Kinder können das Thema noch vertiefen (basteln, malen, gestalten oder diskutieren)

 

 



 

 

 

 

 

 

 

Was sind wichtige Elemente der Familienzeit im Gottesdienst?

Atmosphäre: familiär, entspannt, freundlich, authentisch

  • Wie begrüße und leite ich den GD?
  • Alles Äußere (Kleidung, Raumgestaltung, Deko): kinderfreundlich und menschenfreundlich
  • Anrede: nicht betulich, offene Zuwendung zur Gemeinde
  • Abholen, ins Thema einführen

Kreativität: Gaben entdecken, Abwechslung, Spannung

Kindern die Liebe Gottes zu zeigen ist alles andere als langweilig, die verschiedensten Gaben können dabei eingesetzt werden: Theater, Handwerk, philosophisches Denken, Humor - und vieles mehr!

 

Mitarbeiter können sich entfalten! Ich denke an ganz zurückhaltende MA, die früher im GD nie den Mund aufgemacht haben und heute eine ihrer wichtigsten Gaben kennen: Lehren – Wahrheiten des Wortes Gottes anschaulich predigen



Botschaft: klar und relevant, zentral und alltagstauglich

Ziel: Elementare Wahrheiten des Glaubens anschaulich sagen

den Menschen zugewandt, in der Bibel und der Erfahrung des Glaubens begründet.

Wichtig: nicht nur zu Erntedank, Weihnachten, Muttertag gemeinsame Gottesdienste

Die Chance: auch dem Glauben fern stehende Menschen verstehen Inhalte des Glaubens

Immer die Frage stellen: Was hat das mit mir zu tun?



Familienzeit im Gottesdienst lebt von Methodenvielfalt: viel Abwechslung! Ein beliebtes Mittel: eine Geschichte in Szenen aufteilen und dazwischen die Botschaft/Kurzpredigt bringen: kein Teil dauert länger als 5 Minuten.

So hängen auch die jüngeren Kinder nicht ab! Und es kommt den Seh- und Hörgewohnheiten moderner Menschen sehr entgegen.

 



Musik

  • Gott loben mit Herz und Händen
  • gut und zeitgemäß, denn wir wollen unser Bestes für Gott geben
  • verständlich, denn wir wollen Gott wahrhaftig anbeten
  • humorvoll, denn Musik löst, befreit und tröstet

 

Welche Lieder sind geeignet? Nicht nur Kinderlieder – die Musik muss auch von Erwachsenen als Lobpreis empfunden werden. Chorusse, Lieder die mitreißen, auch einfache englische Lieder.